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BOOST R06.2016/17
Paris
Das eMagazin von ABT Sportsline
Race Report lesen
Editorial
Es gibt nichts schönzureden: Der Paris ePrix war für ABT Schaeffler Audi Sport ein Tag zum Vergessen.
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Race Report
Beim ePrix im Herzen von Paris hat ABT Schaeffler Audi Sport einen Tag zum Vergessen erlebt: Nach zuletzt drei Podiumsplätzen hintereinander blieb das Team zum ersten Mal seit Mai 2015 an einem Renntag der Formel E ohne Punkte.
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ABT Schaeffler Audi Sport erlebt ePrix zum Vergessen
Beim ePrix im Herzen von Paris hat ABT Schaeffler Audi Sport einen Tag zum Vergessen erlebt: Nach zuletzt drei Podiumsplätzen hintereinander blieb das Team zum ersten Mal seit Mai 2015 an einem Renntag der Formel E ohne Punkte. Schon in drei Wochen steigen in Berlin die Heimrennen der Mannschaft und damit die Chance auf eine schnelle Wiedergutmachung.

„Abhaken und nach vorn schauen.“ So knapp fällt das Fazit von Vizechampion Lucas di Grassi aus, der als Tabellenzweiter und Vorjahressieger von Paris vorzeitig ausfiel, ohne Punkte blieb und mit ansehen musste, wie Sieger Sébastien Buemi in der Gesamtwertung weiter Boden gutmachte. Nach der ersten Saisonhälfte hat der Brasilianer jetzt 43 Zähler Rückstand.

Nach einem schwierigen Qualifying nur von Platz 13 gestartet, war Lucas di Grassi in der 16. Runde in eine Kollision mit einem Konkurrenten verwickelt und verlor einige Positionen. Anschließend schickte ihn sein Team nach dem obligatorischen Boxenstopp mit Autowechsel zu früh auf die Strecke, was dem Südamerikaner eine Durchfahrtstrafe einbrachte. Auf der Jagd nach der schnellsten Rennrunde touchierte di Grassi schließlich die Mauer und musste vorzeitig aufgeben – seine erste „Nullnummer“ in dieser Saison.
„Das war heute ein absoluter Tag zum Vergessen: Alles, was bei mir und bei dem Team schiefgehen konnte, ist schiefgegangen“, sagt Lucas di Grassi. „Natürlich steht jetzt eine anständige Analyse an. Aber dann schütteln wir uns kurz, nehmen den Kopf wieder hoch und greifen erneut an. Unser Heimspiel mit zwei Rennen in Deutschland steht auf dem Programm. Unser Ziel ist es, noch stärker zurückzukommen. Dass wir das können, haben wir schon mehr als einmal bewiesen.“

Einer der heimlichen Stars des zweiten ePrix in Paris, der erneut vor vollen Rängen und einer beeindruckenden Kulisse ausgetragen wurde, war Daniel Abt – bis wenige Meter vor der Ziellinie. Der Deutsche kämpfte sich mit tollen Überholmanövern vom 16. Startplatz bis auf Rang sechs nach vorn, bevor ein Fehler im Batterie-Management-System (BMS) das Auto eine halbe Runde vor dem Ziel hinter dem Safety-Car zum Stehen brachte. Es wäre für ABT das fünfte Top-Sieben-Ergebnis in Folge gewesen. „Ich habe ja schon einiges erlebt, aber heute konnte ich es nicht glauben: Ich hatte ein tolles Rennen, habe zehn Positionen gutgemacht und die schwarz-weiße Flagge schon fast gesehen – das war ein bitterer Moment.“
Verständlich, dass Teamchef Hans-Jürgen Abt nach dem Rennen Aufbauarbeit bei seinen beiden Piloten leisten musste. „Natürlich sind wir im ersten Moment alle niedergeschlagen – die Fahrer ebenso wie alle Ingenieure und Mechaniker. Aber wir hatten schon viele tolle Erfolge und werden auch einen Rückschlag wie heute wegstecken. Ich hoffe, dass wir jetzt das gesamte Pech für diese Saison aufgebraucht haben und schon bald zurückschlagen.“

Nächste Station auf der Welttournee der Formel E ist das Heimspiel von ABT Schaeffler Audi Sport in Berlin. Der Auftritt auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ist ein sogenannter „Double-Header“: Die Fans erleben Samstag und Sonntag zwei identische Renntage mit freiem Training, Qualifying und Rennen. Lucas di Grassi und ABT Schaeffler Audi Sport liegen weiter auf dem zweiten Platz in der Fahrer- und Teamwertung. In Berlin werden inklusive Zusatzpunkte 58 Punkte vergeben.

Der siebte von zwölf Saisonläufen beginnt am 10. Juni um 16 Uhr und wird in Deutschland live von DMAX übertragen, genau wie das achte Rennen, das am 11. Juni ebenfalls um 16 Uhr startet.
06. Lauf
R06.2016/17 Paris
Pl. Fahrer Team Rd. Zeit
01. S. BUEMI (CH) RENAULT E.DAMS 49 59.41,125 Min.
02. J. LOPEZ (RA) DS VIRGIN RACING 49 +0,707 Sek.
03. N. HEIDFELD (D) MAHINDRA RACING 49 +2,043 Sek.
04. F. ROSENQVIST (S) MAHINDRA RACING 49 +2,621 Sek.
05. N. PROST (F) RENAULT E.DAMS 49 +3,521 Sek.
06. R. FRIJNS (NL) ANDRETTI FORMULA 49 +7,999 Sek.
07. N. PIQUET JR. (BR) NEXTEV NIO 49 +32,420 Sek.
08. T. DILLMANN (F) VENTURI FORMULA E 49 +32,929 Sek.
09. M. EVANS (NZ) PANASONIC JAGUAR RACING 49 +33,369 Sek.
10. S. SARRAZIN (F) VENTURI FORMULA E 49 +34,051 Sek.
11. E. GUTIERREZ (MEX) TECHEETAH 49 +36,197 Sek.
12. O. TURVEY (GB) NEXTEV NIO 49 +40,082 Sek.
13. D. ABT (D) ABT SCHAEFFLER AUDI SPORT 48 –1 Rd.
14. M. CONWAY (GB) FARADAY FUTURE DRAGON RACING 48 –1 Rd.
15. A. CARROLL (GB) PANASONIC JAGUAR RACING 48 –1 Rd.
16. S. BIRD (GB) DS VIRGIN RACING 47 –2 Rd.
17. L. DI GRASSI (BR) ABT SCHAEFFLER AUDI SPORT 38 –11 Rd.
18. J. D'AMBROSIO (B) FARADAY FUTURE DRAGON RACING 35 –14 Rd.
19. J. VERGNE (F) TECHEETAH 33 –16 Rd.
20. A. DA COSTA (P) ANDRETTI FORMULA E 18 –31 Rd.
Punktestand
Pl. Fahrer Punkte
01. S. BUEMI (CH) 132
02. L. DI GRASSI (BR) 89
03. N. PROST (F) 58
04. N. HEIDFELD (D) 47
05. J. VERGNE (F) 40
06. F. ROSENQVIST (S) 40
07. S. BIRD (GB) 35
08. N. PIQUET JR. (BR) 33
09. J. LOPEZ (RA) 28
10. D. ABT (D) 26
11. R. FRIJNS (NL) 16
12. M. EVANS (NZ) 15
13. O. TURVEY (GB) 15
14. M. ENGEL (D) 12
15. A. DA COSTA (P) 10
16. J. D'AMBROSIO (D) 10
17. L. DUVAL (F) 9
18. E. GUTIERREZ (MEX) 5
19. A. CARROLL (GB) 4
20. T. DILLMANN (F) 4
21. S. SARRAZIN (F) 2
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DMAX live aus Paris
Die Formel-E-Fans in Deutschland freuen sich seit dem Rennen in Monaco über eine noch umfangreichere Übertragung: DMAX hat von Eurosport die Berichterstattung übernommen und sendet 90 Minuten live. Jacques Schulz hat die Rennen aus Monaco und Paris kommentiert. Beim Rennen von Monaco schalteten in der Spitze über 200.000 Zuschauer in Deutschland ein.
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Familienfoto
So einen Blick gibt es nur in Paris: Die Elektroautos der Formel E posieren für ein Familienfoto vor dem Eiffelturm. Um das einmalige Motiv ungestört und mit der besten Lichtstimmung umsetzen zu können, mussten Teams und Organisatoren auf viel Schlaf verzichten: Treffpunkt im Fahrerlager war am Donnerstagmorgen um 3.30 Uhr. Aber: Die Mühe hat sich gelohnt.
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Doppelter Einsatz
Doppelter Einsatz für ABT Sportsline: Während die Formel-E-Mannschaft in Paris startete, absolvierte die DTM-Crew die Saisonläufe drei und vier auf dem Lausitzring. Teamchef Hans-Jürgen Abt betreute den Auftritt in Paris, sein Sportdirektor Thomas Biermaier kümmerte sich um den DTM-Einsatz. Dass eine optimale TV-Übertragung und ein permanenter Informationsfluss per WhatsApp in beide Richtungen sichergestellt wurde, ist selbstverständlich.
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DHL zu Gast
DHL und die Deutsche Post sind seit der ersten Stunde Partner des Teams ABT Schaeffler Audi Sport in der Formel E. Auf Einladung des Logistik-Riesens besuchten internationale Medienvertreter den ePrix in Paris. Höhepunkt zum Abschluss des Rundgangs: ein Treffen mit Lucas di Grassi und Daniel Abt vor der Box des Teams mit viel Zeit für Gespräche rund um die Formel E.
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Besuch aus der WEC
Besuch aus der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC: Pierre Fillon, Präsident des ACO, und WEC-CEO Gerard Neveu schauten in der Box von ABT Schaeffler Audi Sport vorbei. Von ihren langjährigen Weggefährten Lucas di Grassi und Dr. Wolfgang Ullrich ließen sie sich die Besonderheiten der Formel E zeigen.
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Hautnah dabei
Als exklusiver Technologiepartner zeichnet Schaeffler zusammen mit dem Team für die Entwicklung des Antriebsstrangs verantwortlich. Auch moralische Unterstützung gibt es reichlich aus der Schaeffler-Familie: In Paris drückte unter anderem der Technologievorstand und stellvertretende CEO Prof. Peter Gutzmer seinen beiden Piloten die Daumen.
„Ich liebe dieses Auto“
Mit seinem individualisierten ABT TT RS-R hat sich Daniel Abt einen kleinen Traum erfüllt. Auf 50 Exemplare ist der Supersportler von ABT Sportsline limitiert – dieses hier ist ein absolutes Unikat nach den Wünschen des Formel-E-Piloten.
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„Es war eine lange Reise – es hat sich gelohnt“
Daniel Abt
„Ich hatte eine genaue Idee, wie das Auto aussehen sollte“
Daniel Abt
„Das Interieur ist super, aber ich wollte etwas absolut Einzigartiges“
Daniel Abt
„Der Umbau des Interieurs hat etwas gedauert – aber ich liebe es“
Daniel Abt
„Bei der Folierung war ich mir vorher nicht sicher, ob der Look wirklich harmoniert. Aber: no risk no fun“
Daniel Abt
„Der Look hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Ich bin megaglücklich“
Daniel Abt
„Ich könnte dieses Auto ununterbrochen anschauen“
Daniel Abt
„500 PS. Das Auto schiebt wie die Hölle“
Daniel Abt
Das Video zur Entstehung seines ABT TT RS-R ist mit mehreren Hunderttausend Aufrufen das mit Abstand erfolgreichste in der noch jungen YouTube-Karriere von Daniel Abt. Die Zuschauer bekommen exklusive Blicke hinter die Kulissen des Umbaus, der Folierung und der Arbeit auf dem Prüfstand.



ABT TT RS-R

Motor: 2,5-Liter TFSI
Leistung: 500 PS (368 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 300 km/h
0 auf 100 km/h: 3,4 Sekunden
Drehmoment: 570 Nm
Farbe: rot-orange-matt-chrom
Stückzahl: limitiert auf 50 Exemplare
Preis: ab 98.800,00
Schaeffler gestaltet die Mobilität für morgen
Für den weltweit präsenten Technologiekonzern Schaeffler ist die Formel E eine perfekte Bühne.
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Für den weltweit präsenten Technologiekonzern Schaeffler ist die Formel E eine perfekte Bühne. Prof. Peter Gutzmer, als Technologievorstand bei Schaeffler für das Formel-E-Engagement verantwortlich, sagt: „Die gesamte Elektromobilität, dazu gehören Hybridlösungen und das rein elektrische Fahren, wird die Zukunft wesentlich prägen – besonders in den großen Metropolen der Welt“. Schaeffler bietet schon seit Jahren innovative Lösungen und Konzepte für die Mobilität für morgen an. Die Formel E ist dabei für uns ein Schlüssel-Engagement und ideal für unser Unternehmen und unsere Ingenieure.“

Schaeffler ist zusammen mit ABT Sportsline für die Entwicklung des gesamten Antriebsstrangs – also Elektromotor und Getriebe mit dem hinteren Fahrwerk inklusive Software und Verkabelung – verantwortlich. Nachdem in der Premierensaison das gesamte Starterfeld mit Einheitsautos am Start war, wurde zur zweiten Saison von den Regelmachern die individuelle Konfiguration und Realisation des Antriebsstranges freigegeben. Exakt der Bereich, in dem Schaefflers Technologie-Kompetenz für das Team ABT Schaeffler Audi Sport zum Tragen kommt. Außerdem hat das Team freie Hand bei Felgen und Dämpfern sowie bei Konstruktion und Geometrie der Fahrwerksaufhängung an der Hinterachse sowie bei der enorm wichtigen Software für den Antriebsstrang.
Schaeffler ist bekannt als Innovationsführer mit einer Vielzahl von Technologien, die Automobile sparsamer, umweltfreundlicher und sicherer machen, sowie mit Produkten für Bahnen, Flugzeuge, Windkraftanlagen und für viele weitere Industriebereiche. Überall, wo sich etwas bewegt, ist Schaeffler. Und Bewegung bedeutet auch Mobilität. Die Herausforderungen an die Mobilität der Zukunft sind groß. Daher hat sich Schaeffler dem ganzheitlichen Strategiekonzept „Mobilität für morgen“ verschrieben, um nachhaltige Lösungen für die Welt von morgen zu finden.

Spektakuläres Zeichen gegen den Klimawandel
Mit einem bisher einmaligen Event haben die Formel E, Schaeffler und Lucas di Grassi ein Zeichen gegen die Erderwärmung gesetzt: Der Brasilianer drehte in seinem Formel-E-Auto einige Runden auf einem Gletscher in Grönland

„Die globale Erwärmung ist ein Thema, das uns alle angeht. Die Elektromobilität kann und wird in Zukunft einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten“, sagt Schaeffler-Technologievorstand Prof. Peter Gutzmer. „Wir sehen die Formel E mit ihren Innovationen und neuen Ideen als einen Motor für die Mobilität der Zukunft und haben deshalb auch diese spektakuläre Aktion gern unterstützt.“
In Zusammenarbeit mit der Regierung Grönlands sowie Umweltschutz-Aktivisten und weiteren Partnern wie der Prinz-Albert-Stiftung oder der Universität in Southampton wurde das Event langfristig und sorgfältig geplant und dann mit dem geringstmöglichen Aufwand umgesetzt. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder, ein weltweites Interesse mit rund drei Millionen Aufrufen allein auf YouTube sowie eine 48-minütige Dokumentation, die am Wochenende anlässlich des Rennens in Marrakesch und der zeitgleich dort stattfindenden internationalen Klimakonferenz „COP22“ gezeigt wurde.

„Die Gegend in Grönland ist so ein friedlicher Platz. Ich war erschrocken, als ich gesehen habe, wie sich die Landschaft durch die Erderwärmung verändert“, sagt Lucas di Grassi. „Diese Erfahrung gibt mir ein ganz neues Gefühl dafür, was für Herausforderungen vor uns liegen und was die Formel E dazu beitragen kann.“
Nächster Stopp: Berlin
Der Countdown zum Heimspiel läuft: Am 10. und 11. Juni trägt die Formel E auf dem ehemaligen Flugplatz Tempelhof ihre Saisonläufe sieben und acht aus. Es ist der erste sogenannte „Double-Header“ in dieser Saison mit zwei identischen Renntagen am Samstag und Sonntag.
R07.2016/17
10. Juni 2017
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