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BOOST R05.2016/17
Monaco
Das eMagazin von ABT Sportsline
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Editorial
Die Formel E ist in Europa angekommen – und wie. Von ausverkauften Tribünen in Monaco und vor dem Fernseher – in Deutschland erstmals in dieser Saison bei DMAX – haben die Fans ein weiteres spannendes Rennen gesehen.
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Race Report
Mit seinem 17. Podiumsplatz im 26. Rennen hält Lucas di Grassi den Titelkampf in der Formel E weiter spannend.
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Lucas di Grassi feiert auch in Monaco auf dem Podium
Mit seinem 17. Podiumsplatz im 26. Rennen hält Lucas di Grassi den Titelkampf in der Formel E weiter spannend: In Monaco feierte der Brasilianer vor ausverkauften Tribünen den zweiten Platz, Daniel Abt komplettierte mit Rang sieben das gute Teamergebnis für ABT Schaeffler Audi Sport. Schon am kommenden Samstag (20. Mai) startet die Elektro-Rennserie in Paris.

Die Zuschauer sahen im Fürstentum eine Fortsetzung des „ewigen Duells“ zwischen Tabellenführer Sébastien Buemi und Lucas di Grassi: Die beiden Rivalen gingen nebeneinander aus der ersten Startreihe ins Rennen und lagen 51 Runden später im Ziel lediglich drei Zehntelsekunden auseinander. Bis zum letzten Meter hatte der Brasilianer aus dem deutschen Team ABT Schaeffler Audi Sport einen Weg gesucht, um den amtierenden Champion zu überholen, gab sich dann aber mit dem etwas kleineren Pokal zufrieden.

„Das war heute einmal mehr ein toller Fight – sowohl im Qualifying als auch im Rennen. Wir hatten ein Auto, mit dem wir Renault hätten schlagen können“, sagte di Grassi. „Der Kurs in Monaco bietet leider kaum eine Überholmöglichkeit und außerdem ist Séb ein starker und erfahrener Fahrer – aber wenn er die Tür nur ein kleines Stück offen gelassen hätte, dann hätte ich mit Sicherheit einen Angriff gestartet.“ Auch so bleibt der Wahl-Monegasse mit einem Rückstand von 15 Punkten in Schlagdistanz.
Teamkollege Daniel Abt zeigte in Monaco ebenfalls starke Nerven: Von Platz neun gestartet, behielt der Youngster im Getümmel der ersten Runde einen kühlen Kopf, hielt sich mit seinem Elektro-Renner aus allen Streitereien heraus, zeigte ein starkes Überholmanöver und sammelte im Ziel mit Platz sieben wertvolle Punkte für die Fahrer- und Teamwertung. „Die ersten Kurven in Monaco sind eine echte Nervenprobe“, sagt Abt. „Ich musste zuerst einige Plätze hergeben, konnte dann aber wieder aufholen. Schön zu sehen, dass wir in Sachen Speed voll bei der Musik sind. Das macht viel Mut.“

ABT Schaeffler Audi Sport hält nach Monaco mit 21 Podiumsplatzierungen in den 26 Rennen der noch jungen Formel-E-Geschichte weiter die Bestmarke im internationalen Starterfeld. Das nächste Rennen der Formel E startet bereits am kommenden Samstag im Herzen von Paris, rund um den Invalidendom. Sieger beim Heimspiel des Erzrivalen Renault im Vorjahr: Lucas di Grassi. Entsprechend optimistisch zeigt sich Teamchef Hans-Jürgen Abt: „Der ePrix heute stand symbolisch für den bisherigen Saisonverlauf: Lucas und Sébastien begeistern mit einem Duell nach dem anderen – immer hart, aber immer fair. Ich kann allen Fans versprechen, dass wir genau so weitermachen werden.“
05. Lauf
R05.2016/17 Monaco
Pl. Fahrer Team Rd. Zeit
01. S. BUEMI (CH) RENAULT E.DAMS 51 51.05,488 Min
02. L. DI GRASSI (BR) ABT SCHAEFFLER AUDI SPORT 51 +0,320 Sek.
03. N. HEIDFELD (D) MAHINDRA RACING 51 +13,678 Sek.
04. N. PIQUET JR. (BR) NEXTEV NIO 51 +19,074 Sek.
05. M. ENGEL (D) VENTURI FORMULA E 51 +19,518 Sek.
06. F. ROSENQVIST (S) MAHINDRA RACING 51 +19,599 Sek.
07. D. ABT (D) ABT SCHAEFFLER AUDI SPORT 51 +20,430 Sek.
08. E. GUTIERREZ (MEX) TECHEETAH 51 +32,295 Sek.
09. N. PROST (F) RENAULT E.DAMS 51 +35,667 Sek.
10. M. EVANS (NZ) PANASONIC JAGUAR RACING 51 +38,410 Sek.
11. A. DA COSTA (P) ANDRETTI FORMULA E 51 +1:08,330 Min.
12. R. FRIJNS (NL) ANDRETTI FORMULA E 51 +1:14,053 Min.
13. O. TURVEY (GB) NEXTEV NIO 50 –1 Rd.
14. A. CARROLL (GB) PANASONIC JAGUAR RACING 50 –1 Rd.
15. S. SARRAZIN (F) VENTURI FORMULA E 49 –2 Rd.
16. J. LOPEZ (RA) DS VIRGIN RACING 43 –8 Rd.
17. J. D'AMBROSIO (B) FARADAY FUTURE DRAGON RACING 43 –8 Rd.
18. L. DUVAL (F) FARADAY FUTURE DRAGON RACING 40 –11 Rd.
19. S. BIRD (GB) DS VIRGIN RACING 36 –15 Rd.
20. J. VERGNE (F) TECHEETAH 20 –31 Rd.
Punktestand
Pl. Fahrer Punkte
01. S. BUEMI (CH) 104
02. L. DI GRASSI (BR) 89
03. N. PROST (F) 48
04. J. VERGNE (F) 40
05. S. BIRD (GB) 34
06. N. HEIDFELD (D) 32
07. F. ROSENQVIST (S) 28
08. N. PIQUET JR. (BR) 27
09. D. ABT (D) 26
10. O. TURVEY (GB) 15
11. M. EVANS (NZ) 13
12. M. ENGEL (D) 12
13. A. DA COSTA (P) 10
14. J. LOPEZ (RA) 10
15. J. D'AMBROSIO (B) 10
16. L. DUVAL (F) 9
17. R. FRIJNS (NL) 8
18. E. GUTIERREZ (MEX) 5
19. A. CARROLL (GB) 4
20. S. SARRAZIN (F) 1
21. Q. MA (CN) 0
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DMAX mit Jacques Schulz
Die Formel-E-Fans in Deutschland dürfen sich auf eine noch umfangreichere Übertragung freuen: Seit dem Rennen in Monaco hat DMAX von Eurosport die Berichterstattung übernommen und sendet 90 Minuten live. Start ist samstags um 15:45 Uhr. Neue Stimme am Mikrofon: Jacques Schulz wird auch den Lauf aus Paris kommentieren. Deutsche Motorsportfans kennen Schulz bereits von früheren Formel-1-Übetragungen.
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Lucas’ Wohnzimmer
Lucas di Grassi hatte den kürzesten Arbeitsweg am Wochenende: Der Brasilianer lebt mit seiner Frau nur 150 Meter von der Start-Ziel-Geraden entfernt, schläft im eigenen Bett und ist innerhalb von drei Minuten in der Boxengasse. „Ein seltsames Gefühl, aber auch ein persönlicher Höhepunkt, fast unter dem eigenen Balkon entlangzufahren“, sagt di Grassi zum Rennen in seinem „Wohnzimmer“.
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Auf den Spuren der Formel 1
Die Formel E hat in Monaco eine verkürzte Version des Formel-1-Kurses genutzt: Nach der Start-Ziel-Geraden fuhren die Autos hinter der St.-Devote-Kurve rechts runter in Richtung Hafen und bogen dann direkt hinter dem Tunnel wieder auf den bekannten Streckenverlauf. Mit 1,765 Kilometern ist der Kurs der kürzeste im aktuellen Kalender der Elektro-Rennserie. Toll für die Fans: Sie erlebten so mit 51 Runden (gut 90 Kilometer) ein langes Rennen und jede Menge Action auf dem engen Stadtkurs.
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Doppelschlag
Zum ersten Mal in ihrer noch jungen Geschichte trägt die Formel E zwei Rennen an aufeinander folgenden Wochenenden aus. Das erfordert logistische Perfektion von Team und Partnern: Bis Sonntagmorgen um 11 Uhr mussten alle Autos sowie das gesamte Equipment in den Frachtboxen verstaut sein, um rechtzeitig in der „Stadt der Liebe“ anzukommen.
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Sieben in vier
Der Mai 2017 ist vielleicht einer der wildesten in der langen Motorsportgeschichte von ABT Sportsline: Die Mannschaft bestreitet nicht weniger als sieben Rennen innerhalb von vier Wochen. Viermal DTM mit Audi (Hockenheim und Lausitzring), zweimal Formel E (Monaco und Paris) und als Sahnehäubchen als Bentley Team ABT das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings.
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Zahlen
Mit dem zweiten Platz von Lucas di Grassi und Rang sieben von Daniel Abt hat ABT Schaeffler Audi Sport als zweites Team die 500-Punkte-Schallmauer in der Formel-E-Geschichte durchbrochen. Mit 21. Podiumsplätzen in 26 Rennen hält di Grassi außerdem weiter seine Bestmarke im gesamten Feld.
Lust auf Luft
400 PS und 500 Nm – oder anders ausgedrückt: Wer das ABT S3 Cabriolet wählt, wird Sturm ernten.
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Das ebenso durchtrainierte wie verführerische Softtop schiebt seine Nase mit bis zu 265 km/h in den Wind. Orkantempo. Aber selbst dann umweht die Passagiere im Innenraum nur eine erfrischende Brise – zumindest wenn man es sich hinter hochgekrempeltem Windschott und Scheiben kuschelig macht.

Aber welcher Oben-ohne-Freund weiß es nicht: Der eigentliche Reiz des Offenfahrens erblüht nicht auf der Autobahn jenseits der 200 km/h. Die Landstraße ist des Cabriolet-Fahrers liebstes Revier. Strahlendes Blau am Himmel, schönste Kurven voraus. Und da zahlt es sich auch aus, dass ABT mit Sportstabilisatoren für die Vorder- und Hinterachse der Karosserie auch noch den letzten Hauch von Wankneigung austreibt, ohne das Auto dabei knüppelhart zu machen. Genusssteigernd ist auch der Drehmoment-Punch der 500 Nm und die damit verbundene Spurtstärke.
So gelingt der Standardsprint von null auf hundert in 4,6 Sekunden. Um dieses beeindruckende Ergebnis zu erzielen, führen die „Äbte“ nicht nur ihr eigens entwickeltes Steuergerät ins Feld, sondern auch einen Sportkatalysator mit Metallzellen. Da die Serienleistung 310 PS/228 kW beträgt, wird ein PS-Plus von nahezu 30 Prozent erzielt, wobei das maximale Drehmoment um stolze 100 Nm anwächst.

Etwas weniger kann auch viel sein Wer bei solchen eindrucksvollen Werten Angst vor übermäßiger Zugluft hat, wählt alternativ das etwas preiswertere Leistungs-paket ABT Power, das ebenfalls auf der ABT Engine Control beruht, aber ohne Sport-Kat geliefert wird: Mit 370 PS/272 kW und 480 Nm kann sich die Ausbeute dennoch mehr als sehen lassen. Stilecht starten lassen sich die Hochleistungsmotoren in beiden Fällen mit der optionalen Start-Stopp-Schalterkappe, die über ein beleuchtetes ABT Logo verfügt.
Luftig geht es im stilvoll veredelten S3 Cabrio jedoch nicht nur für die Passagiere zu: Die ABT Kotflügeleinsätze verfügen über integrierte Lufteinlässe und lassen den Audi noch markanter aussehen. Äußerst cool kommen die von ABT angebotenen Leichtmetallräder aber auch ohne zusätzlichen Wind im Radkasten rüber: egal ob CR, DR oder ER-C. Je nach Design stehen Größen von 18 bis 20 Zoll sowie teilweise verschiedene Finishs zur Wahl. Fehlt zum perfekten Auftritt eigentlich nur noch die spezielle Türeinstiegsbeleuchtung, die das ABT Logo beim Aussteigen auf den Boden projiziert. Und das ist schon der einzige Grund, warum der stolze Besitzer dieses attraktiven Cabrios jemals sein Haupt nach unten neigen sollte.
Schaeffler gestaltet die Mobilität für morgen
Für den weltweit präsenten Technologiekonzern Schaeffler ist die Formel E eine perfekte Bühne.
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Für den weltweit präsenten Technologiekonzern Schaeffler ist die Formel E eine perfekte Bühne. Prof. Peter Gutzmer, als Technologievorstand bei Schaeffler für das Formel-E-Engagement verantwortlich, sagt: „Die gesamte Elektromobilität, dazu gehören Hybridlösungen und das rein elektrische Fahren, wird die Zukunft wesentlich prägen – besonders in den großen Metropolen der Welt“. Schaeffler bietet schon seit Jahren innovative Lösungen und Konzepte für die Mobilität für morgen an. Die Formel E ist dabei für uns ein Schlüssel-Engagement und ideal für unser Unternehmen und unsere Ingenieure.“

Schaeffler ist zusammen mit ABT Sportsline für die Entwicklung des gesamten Antriebsstrangs – also Elektromotor und Getriebe mit dem hinteren Fahrwerk inklusive Software und Verkabelung – verantwortlich. Nachdem in der Premierensaison das gesamte Starterfeld mit Einheitsautos am Start war, wurde zur zweiten Saison von den Regelmachern die individuelle Konfiguration und Realisation des Antriebsstranges freigegeben. Exakt der Bereich, in dem Schaefflers Technologie-Kompetenz für das Team ABT Schaeffler Audi Sport zum Tragen kommt. Außerdem hat das Team freie Hand bei Felgen und Dämpfern sowie bei Konstruktion und Geometrie der Fahrwerksaufhängung an der Hinterachse sowie bei der enorm wichtigen Software für den Antriebsstrang.
Schaeffler ist bekannt als Innovationsführer mit einer Vielzahl von Technologien, die Automobile sparsamer, umweltfreundlicher und sicherer machen, sowie mit Produkten für Bahnen, Flugzeuge, Windkraftanlagen und für viele weitere Industriebereiche. Überall, wo sich etwas bewegt, ist Schaeffler. Und Bewegung bedeutet auch Mobilität. Die Herausforderungen an die Mobilität der Zukunft sind groß. Daher hat sich Schaeffler dem ganzheitlichen Strategiekonzept „Mobilität für morgen“ verschrieben, um nachhaltige Lösungen für die Welt von morgen zu finden.

Spektakuläres Zeichen gegen den Klimawandel
Mit einem bisher einmaligen Event haben die Formel E, Schaeffler und Lucas di Grassi ein Zeichen gegen die Erderwärmung gesetzt: Der Brasilianer drehte in seinem Formel-E-Auto einige Runden auf einem Gletscher in Grönland

„Die globale Erwärmung ist ein Thema, das uns alle angeht. Die Elektromobilität kann und wird in Zukunft einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten“, sagt Schaeffler-Technologievorstand Prof. Peter Gutzmer. „Wir sehen die Formel E mit ihren Innovationen und neuen Ideen als einen Motor für die Mobilität der Zukunft und haben deshalb auch diese spektakuläre Aktion gern unterstützt.“
In Zusammenarbeit mit der Regierung Grönlands sowie Umweltschutz-Aktivisten und weiteren Partnern wie der Prinz-Albert-Stiftung oder der Universität in Southampton wurde das Event langfristig und sorgfältig geplant und dann mit dem geringstmöglichen Aufwand umgesetzt. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder, ein weltweites Interesse mit rund drei Millionen Aufrufen allein auf YouTube sowie eine 48-minütige Dokumentation, die am Wochenende anlässlich des Rennens in Marrakesch und der zeitgleich dort stattfindenden internationalen Klimakonferenz „COP22“ gezeigt wurde.

„Die Gegend in Grönland ist so ein friedlicher Platz. Ich war erschrocken, als ich gesehen habe, wie sich die Landschaft durch die Erderwärmung verändert“, sagt Lucas di Grassi. „Diese Erfahrung gibt mir ein ganz neues Gefühl dafür, was für Herausforderungen vor uns liegen und was die Formel E dazu beitragen kann.“
Nächster Stopp: Paris
Es geht Schlag auf Schlag: Schon am Samstag (20. Mai) startet die Formel E im Herzen von Paris. Im Vorjahr gewann Lucas di Grassi das Gastspiel in der französischen Hauptstadt, dessen Strecke rund um den berühmten Invalidendom führt.
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