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BOOST R03.2016/17
Buenos Aires
Das eMagazin von ABT Sportsline
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Editorial
Endlich hat die Weihnachtspause ein Ende und die Formel E ist wieder auf die Strecke gegangen. Gar nicht so einfach für Fahrer und Teams, nach mehr als drei Monaten wieder auf den Punkt top konzentriert und aussortiert zu sein.
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Race Report
Der nächste Podiumsplatz von Lucas di Grassi und eine starke Aufholjagd von Daniel Abt bis auf den siebten Platz: Dem Team ABT Schaeffler Audi Sport ist beim Formel-E-Rennen in Buenos Aires ein erfolgreicher Start in das Motorsportjahr 2017 gelungen.
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Lucas di Grassi feiert Pole und Podium bei Formel E
Der nächste Podiumsplatz von Lucas di Grassi und eine starke Aufholjagd von Daniel Abt bis auf den siebten Platz: Dem Team ABT Schaeffler Audi Sport ist beim Formel-E-Rennen in Buenos Aires ein erfolgreicher Start in das Motorsportjahr 2017 gelungen. Damit bleiben der Südamerikaner und das deutsche Team erste Verfolger von Sébastien Buemi und Renault.

Lucas di Grassi zählt zu den Gewinnern des dritten Saisonlaufs der Formel E in Argentinien: Der Brasilianer holte mittags die erste Pole-Position in der Elektro-Rennserie und feierte wenige Stunden später mit Platz drei seinen insgesamt 15. Podiumsplatz im 24. Rennen – Rekord. Teamkollege Daniel Abt komplettierte den Erfolg der einzigen deutschen Mannschaft im Feld mit einem starken siebten Platz.

Wie so oft in der Formel E erlebten die Zuschauer an dem 2,480 Kilometer langen Stadtkurs und weltweit vor dem Fernseher actionreiche und spannende 37 Runden mit zahlreichen Überholmanövern. Nachdem Lucas di Grassi den Start gewonnen hatte, wurde er in den folgenden Runden zunächst bis auf den fünften Platz zurückgereicht. Mit einem erneut perfekten Boxenstopp seiner Mannschaft und einem beherzten Überholmanöver erkämpfte sich der Südamerikaner die Champagnerparty auf dem Podium.
„Das war ein sehr gutes Rennen, auch wenn es nach der Pole-Position nur der dritte Platz geworden ist“, sagte Lucas di Grassi. „Wir müssen anerkennen, dass wir uns gegenüber den beiden Teams mit Renault-Antrieb noch in der Verfolgerrolle befinden. Das bedeutet nicht, dass wir aufgeben, sondern dass wir noch härter dafür arbeiten werden, die Tabellenführer endlich einmal wieder zu schlagen. Für heute sind wir zufrieden mit den Punkten für Platz drei und die Pole-Position und fahren stolz nach Hause.“

Hatte sich di Grassi im freien Training einen Ausrutscher geleistet und seinen Mechanikern damit eine Extraschicht bei gut 30 Grad Außentemperatur beschert, so passierte Daniel Abt das gleiche Missgeschick im Qualifying. Auch der Deutsche touchierte mit seinem ABT Schaeffler FE02 die Mauer und kam damit nicht über Startplatz 16 hinaus. Im Rennen behielt Abt dann einen kühlen Kopf, hielt sich aus allen Rangeleien heraus und holte mit Platz sieben und damit neun aufgeholten Positionen wertvolle Punkte. „Ein verrücktes Rennen mit viel Action, einer Menge Spaß und am Ende mit einem guten siebten Platz – ein schöner Lohn für die harte Arbeit der Mechaniker nach dem Unfall im Zeittraining“, sagte Daniel Abt.
Teamchef Hans-Jürgen Abt zieht nach dem Comeback der Formel E nach einer gut dreimonatigen Winterpause ein positives Fazit. „Gratulation an Lucas, Daniel und das ganze Team zu dieser geschlossen starken Mannschaftsleistung. Es ist nicht leicht, nach so einer langen Pause wieder auf den Punkt fit und top konzentriert zu sein – uns ist das heute gut gelungen. Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass wir uns auf dem Pokal und den Punkten ausruhen. Wir werden ab Montagmorgen wieder alles dafür tun, um beim nächsten Auftritt der Formel E in Mexiko um den Sieg zu kämpfen.“
02. Lauf
R03.2016/17 Buenos Aires
Pl. Fahrer Team Rd. Zeit
01. S. BUEMI (CH) RENAULT E.DAMS 37 45.45,623 Min
02. J. VERGNE (F) TECHEETAH 37 +2,996 Sek.
03. L. DI GRASSI (BR) ABT SCHAEFFLER AUDI SPORT 37 +6,921 Sek.
04. N. PROST (F) RENAULT E.DAMS 37 +8,065 Sek.
05. N. PIQUET JR. (BR) NEXTEV NIO 37 +9,770 Sek.
06. L. DUVAL (F) FARADAY FUTURE DRAGON RACING 37 +35,103 Sek.
07. D. ABT (D) ABT SCHAEFFLER AUDI SPORT 37 +35,801 Sek.
08. J. D'AMBROSIO (B) FARADAY FUTURE DRAGON RACING 37 +36,335 Sek.
09. O. TURVEY (GB) NEXTEV NIO 37 +37,111 Sek.
10. J. LOPEZ (RA) DS VIRGIN RACING 37 +38,206 Sek.
11. A. DA COSTA (P) ANDRETTI FORMULA E 37 +43,740 Sek.
12. S. SARRAZIN (F) VENTURI FORMULA E 37 +44,243 Sek.
13. M. EVANS (AUS) PANASONIC JAGUAR RACING 37 +44,918 Sek.
14. R. FRIJNS (NL) ANDRETTI FORMULA E 37 +49,683 Sek.
15. N. HEIDFELD (D) MAHINDRA RACING 37 +51,456 Sek.
16. Q. MA (CN) TECHEETAH 36 –1 Rd.
17. A. CARROLL (GB) PANASONIC JAGUAR RACING 36 –1 Rd.
18. F. ROSENQVIST (S) MAHINDRA RACING 34 –3 Rd.
M. ENGEL (D) VENTURI FORMULA E 26 –11 Rd.
S. BIRD (GB) DS VIRGIN RACING 20 –17 Rd.
Punktestand
Pl. Fahrer Punkte
01. S. BUEMI (CH) 75
02. L. DI GRASSI (BR) 46
03. N. PROST (F) 36
04. J. VERGNE (F) 22
05. F. ROSENQVIST (S) 20
06. S. BIRD (GB) 18
07. N. HEIDFELD (D) 17
08. D. ABT (D) 14
09. N. PIQUET JR. (BR) 13
10. O. TURVEY (GB) 12
11. A. DA COSTA (P) 10
12. J. D'AMBROSIO (B) 10
13. L. DUVAL (F) 9
14. R. FRIJNS (NL) 8
15. M. ENGEL (D) 2
16. J. LOPEZ (RA) 2
17. S. SARRAZIN (F) 1
18. A. CARROLL (GB) 0
19. M. EVANS (AUS) 0
20. Q. MA (CN) 0
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Daniel Abt begeistert DHL
Daniel Abt hat bei einer kleinen Tournee durch Buenos Aires neue Fans für die Formel E gewonnen und bestehende Anhänger begeistert: Der Deutsche besuchte zwei Standorte des Logistikexperten DHL, der sowohl Partner des Teams ABT Schaeffler Audi Sport als auch der Serie ist. „Es war toll zu sehen, wie groß die Begeisterung der Mitarbeiter für die Formel E ist und was für detaillierte Fragen sie stellen“, sagte Abt. „Man merkt wirklich, wie das Thema bei DHL gelebt wird.“
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Erste Pole
Kaum zu glauben, aber wahr: Die Pole-Position von Lucas di Grassi in Buenos Aires war die erste seiner Formel-E-Karriere. Andere Zahlen sind da schon etwas beeindruckender: In den bisher ausgetragenen 24 Rennen stand der Südamerikaner 15 Mal auf dem Podium – Rekord im Starterfeld.
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Von wegen Regen
Das erste Regenrennen der Formel-E-Geschichte – das hatten in Buenos Aires alle erwartet. Egal, ob App oder professioneller Wetterdienst: Alle Quellen prophezeiten heftigen Niederschlag für den Samstag. Nichts da! Trotz einiger bedrohlich dunkler Wolken hält die Sonnenserie der Formel E jetzt schon seit fast zweieinhalb Saisons.
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Zurück nach Tempelhof
Das deutsche Heimrennen kehrt von der Karl-Marx-Allee im Herzen der Stadt zurück auf den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Bereits in der ersten Saison traf sich die Elektro-Rennserie hier zum einzigen Lauf in Deutschland. Renntag: 10. Juni 2017.
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ABT Kurve
Zweifelhafte Berühmtheit erlangte die Kurve auf der 2,480 Kilometer langen Strecke in Buenos Aires, in die gleich beide Piloten des Teams ABT Schaeffler Audi Sport rutschten: Lucas di Grassi im freien Training und Daniel Abt im Qualifying. Beide Fahrer bescherten ihren Mechanikern eine Extraschicht bei mehr als 30 Grad im Schatten. Natürlich waren alle Autos rechtzeitig wieder repariert.
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Kassenschlager
Auf dem App-Spiel „Real Racing 3“ (für iOS und Android) können Fans seit gut einem Monat auch den ABT Schaeffler FE02 fahren. Der Elektro-Renner ist ein Bestseller: 15,3 Millionen Spieler weltweit haben das Auto bisher runtergeladen und sind 37 Millionen Rennen gefahren.
Maximaler Fahrspaß
im stärksten TT
Einer der Stars auf dem Genfer Automobil-Salon:
der ABT TT RS-R.
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Bereits der serienmäßig verbaute 2,5-Liter-Otto-Motor des aktuellen Audi TT RS leistet beachtliche 400 PS (294 kW). Nach der Optimierung des Motormanagements durch ABT Sportsline stehen jetzt ganze 500 PS (368 kW) und 570 Nm im Datenblatt des Sportwagens. Damit ist der ABT TT RS-R stärker als jeder serienmäßige Audi TT, den es je gab. Doch das ist längst noch nicht alles, denn dieses beeindruckende Komplettfahrzeug zeichnet sich durch eine ganze Reihe weiterer Optik- und Performance-Verbesserungen aus.

Die Steigerung um 100 PS entspricht einer Mehrleistung von 25 %, die das Coupé in unter 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. „Damit ist er noch mal ganze 0,2 Sekunden schneller als das Serienfahrzeug. Ein wirklich überzeugender Wert. Unser ABT TT RS-R muss sich vor niemandem verstecken“, betont Hans-Jürgen Abt, CEO des Marktführers in Sachen Veredelung von Fahrzeugen der Volkswagen-Gruppe. Damit der ABT TT RS-R auch das passende Fahrgefühl vermittelt, erhielt er ABT Fahrwerksfedern und Sportstabilisatoren an der Vorder- und Hinterachse.
Neben der Leistungssteigerung des Audi TT RS nahmen sich die Allgäuer Veredler auch dessen Erscheinungsbildes an. Die Karosserie des ABT TT RS-R wurde durch hochwertige und aufregende Anbauteile aus Carbon ergänzt, die verdeutlichen, dass es sich um einen echten ABT Audi handelt. Dazu gehören der Frontspoiler, der exklusive Frontgrillrahmen mit rotem TT RS-R-Schriftzug sowie Frontflics und Frontblades, Seitenschwelleraufsätze mit Sideblades sowie ein mehrteiliger Heckschürzenaufsatz, auf dem ein roter TT RS-R-Schriftzug auf die geballte Power des Allgäuer Sportwagens hinweist. Die passenden ABT SPORT GR Felgen in „matt black“ oder „glossy black“ unterstreichen zusätzlich die hinzugewonnene Power des Coupés.

Als Sondermodell steht dem Ingolstädter natürlich auch ein entsprechend exklusiv-sportliches Styling des Innenraums durch ABT Individual zu. Sowohl die serienmäßigen Sitzblenden als auch die Seite der Schalttafelblende bekommen einen Carbon-Überzug. Damit ist das sportlich hochwertige Gesamtbild des ABT TT RS-R vollständig, der nur noch darauf wartet, sich auf der Straße zu zeigen.

„Die kompromisslose Veredelung des ABT TT RS-R zeigt deutlich, was ABT Sportsline ausmacht: Seit über 120 Jahren stehen bei uns die Kunden im Mittelpunkt. Jedes Fahrzeug ist bis ins kleinste Detail auf seine Verlässlichkeit geprüft und verspricht maximalen Fahrspaß“, fasst Hans-Jürgen Abt zusammen.

Derzeit kann der TT RS bei Audi nicht mehr bestellt werden, für Interessierte hat ABT das 100 PS stärkere RS-R-Modell aber zur Produkteinführung verfügbar. Außerdem sind auch einzelne Bauteile des ABT TT RS-R für Umbauten erhältlich.
KUKA startet mit ABT Schaeffler Audi Sport in der Formel E
Neuer Partner: Ab sofort startet KUKA mit dem Team ABT Schaeffler Audi Sport in der Formel E.
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Neuer Partner: Ab sofort startet KUKA mit dem Team ABT Schaeffler Audi Sport in der Formel E. KUKA ist ein globaler Automatisierungskonzern mit Niederlassungen in mehr als 30 Ländern, etwa 12.300 Mitarbeitern und rund 3 Mrd. Euro Umsatz. Die große Stärke von KUKA ist, neben dem hohen Qualitätsanspruch an die eigenen Produkte und der Innovationskraft, die Digitalisierungskompetenz. Das Unternehmen verfügt außerdem über Know-how in unterschiedlichsten Branchen, wie zum Beispiel Automotive, Elektronik, Consumer-Goods, Logistik sowie Luft- und Raumfahrt. Damit bietet KUKA seinen Kunden intelligente und passgenaue Automatisierungslösungen für deren flexible Produktion. „Mit ABT haben wir einen Partner, der innovativ und genau wie wir technologisch sehr anspruchsvoll ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt KUKA-CEO Dr. Till Reuter. Optisch wird die Partnerschaft mit dem Logo des Unternehmens auf der Nase des ABT Schaeffler FE02 sowie in der Box deutlich.
Nächster Stopp: Mexiko-Stadt
Beim nächsten Auftritt in Mexiko am 1. April 2017 nutzt die Formel E einen Teil der Formel-1-Strecke. Höhepunkt: die beeindruckende Arena.
R04.2016/17
01. April 2017
Boost R03.2016/17 Buenos Aires
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2016/03