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BOOST R02.2016/17
Marrakesch
Das eMagazin von ABT Sportsline
Race Report lesen
Editorial
Platz fünf und sechs in Marrakesch – ein enttäuschendes Resultat? Ganz und gar nicht! Natürlich sind unsere Fahrer und die ganze Mannschaft sehr verwöhnt – kein Wunder bei 18 Pokalen in 23 Rennen der Formel E.
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Race Report
Kein Pokal, aber ein starkes Rennen und wertvolle Punkte in der Meisterschaft: Lucas di Grassi und Daniel Abt haben bei der Premiere der Formel E in Afrika die Plätze fünf und sechs geholt.
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Abt und di Grassi punkten bei Premiere in Afrika
Kein Pokal, aber ein starkes Rennen und wertvolle Punkte in der Meisterschaft: Lucas di Grassi und Daniel Abt haben bei der Premiere der Formel E in Afrika die Plätze fünf und sechs geholt. Damit bleibt der Südamerikaner auf Platz zwei der Gesamtwertung härtester Verfolger von Sébastien Buemi. In der Teamwertung liegt ABT Schaeffler Audi Sport weiter auf Rang zwei.

Die Zuschauer erlebten in Marokko das längste Rennen in der noch jungen Geschichte der Elektro-Rennserie – und einen weiteren spannenden Auftritt mit unterschiedlichen Strategien und zahlreichen Überholmanövern. Einer der Hauptdarsteller war erneut Lucas di Grassi, der vom zwölften Startplatz mit viel Kampfgeist auf den fünften Platz nach vorn fuhr. Teamkollege Daniel Abt holte mit einem fehlerlosen Rennen über 33 Runden Platz sechs.

„Platz fünf war heute das Maximum. Ich habe das ganze Rennen gekämpft, um die Autos vor mir zu überholen“, sagt Lucas di Grassi, der zuletzt in Hongkong sogar 17 Positionen gutgemacht hatte. „Für heute bin ich mit den zehn Punkten zufrieden. Aber wir werden die kleine Winterpause nutzen, um alles genau anzuschauen und in Buenos Aires zurückzuschlagen. Die Situation ist nicht neu: Auch in der vergangenen Saison haben wir uns immer weiter gesteigert. Dafür werden wir jetzt alle Kräfte bündeln.“
Daniel Abt kam nur wenige Sekunden hinter seinem Teamkollegen auf dem sechsten Platz ins Ziel und holte damit seine ersten acht Punkte in dieser Saison. „Im Qualifying habe ich mit Platz sechs das Bestmögliche herausgeholt, während mir im Rennen besonders zu Beginn ein wenig die Pace gefehlt hat“, sagt der Deutsche. „Ich freue mich über die Punkte, werde jetzt gemeinsam mit dem Team genau analysieren, woran es uns gefehlt hat, und dann greifen wir nach der Weihnachtspause wieder an.“

Nervenstärke bewies einmal mehr die Crew: Zum ersten Mal kamen die beiden Piloten zeitgleich zum Stopp und obligatorischen Autowechsel in die Box. Mit viel Routine und einem kühlen Kopf schickten die Mechaniker ihre Fahrer ohne Zeitverlust zurück auf die Strecke.

„Natürlich sind unsere Fahrer und die ganze Mannschaft sehr verwöhnt. Deshalb brauchte es vielleicht ein paar Stunden, bis auch dieses doppelte Top-Sechs-Resultat als kleiner Erfolg anerkannt wurde“, sagt Teamchef Hans-Jürgen Abt. In den bisherigen 23 Rennen stand ABT Schaeffler Audi Sport 18 Mal auf dem Podium. „Heute war nicht unser bester Tag, aber wir haben trotzdem nicht den Kopf hängen lassen und unter schwierigen Bedingungen das Beste herausgeholt. Darauf darf jeder im Team stolz sein.“

Nach dem Rennen in Marrakesch geht die Formel E in eine kurze Weihnachtspause und kehrt am 18. Februar 2017 in Buenos Aires auf die Strecke zurück.
02. Lauf
R02.2016/17 Marrakesch
Pl. Fahrer Team Rd. Zeit
01. S. BUEMI (CH) RENAULT E.DAMS 33 47.40,840 Min
02. S. BIRD (GB) MAHINDRA RACING 33 +2,547 Sek.
03. F. ROSENQVIST (S) MAHINDRA RACING 33 +7,195 Sek.
04. N. PROST (F) RENAULT E.DAMS 33 +11,586 Sek.
05. L. DI GRASSI (BR) ABT SCHAEFFLER AUDI SPORT 33 +13,771 Sek.
06. D. ABT (D) ABT SCHAEFFLER AUDI SPORT 33 +18,223 Sek.
07. O. TURVEY (GB) NEXTEV NIO 33 +21,710 Sek.
08. J. VERGNE (F) TECHEETAH 33 +28,011 Sek.
09. N. HEIDFELD (D) MAHINDRA RACING 33 +33,699 Sek.
10. J. LOPEZ (RA) DS VIRGIN RACING 33 +33,863 Sek.
11. R. FRIJNS (NL) ANDRETTI FORMULA E 33 +37,092 Sek.
12. S. SARRAZIN (F) VENTURI FORMULA E 33 +40,683 Sek.
13. J. D'AMBROSIO (B) FARADAY FUTURE DRAGON RACING 33 +42,034 Sek.
14. A. CARROLL (GB) PANASONIC JAGUAR RACING 33 +49,026 Sek.
15. Q. MA (CN) TECHEETAH 33 +50,433 Sek.
16. N. PIQUET JR. (BR) NEXTEV NIO 33 +1:15,452 Min.
17. M. EVANS (AUS) PANASONIC JAGUAR RACING 32 –1 Rd.
18. L. DUVAL (F) FARADAY FUTURE DRAGON RACING 30 –3 Rd.
M. ENGEL (D) VENTURI FORMULA E 26 –7 Rd.
A. DA COSTA (P) ANDRETTI FORMULA E 21 –12 Rd.
Punktestand
Pl. Fahrer Punkte
01. S. BUEMI (CH) 50
02. L. DI GRASSI (BR) 28
03. N. PROST (F) 24
04. F. ROSENQVIST (S) 19
05. S. BIRD (GB) 18
06. N. HEIDFELD (D) 17
07. A. DA COSTA (P) 10
08. O. TURVEY (GB) 10
09. R. FRIJNS (NL) 8
10. D. ABT (D) 8
11. J. D'AMBROSIO (B) 6
12. J. VERGNE (F) 4
13. N. PIQUET JR. (BR) 3
14. M. ENGEL (D) 2
15. S. SARRAZIN (F) 1
16. J. LOPEZ (RA) 1
17. L. DUVAL (F) 1
18. A. CARROLL (GB) 0
19. Q. MA (CN) 0
20. M. EVANS (AUS) 0
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Marrakesch
Von voll elektrisch zu voll tierisch: Daniel Abt hat die Tage vor dem Auftritt der Formel E in Marrakesch genutzt und mit einem Kamel die Wüste erkundet. Zusammen mit einigen Fahrerkollegen schmiss sich der Deutsche in das landestypische Gewand und wagte den wackeligen Ritt. Zuvor hatte Abt bereits den quirligen Markt im Herzen der Stadt besucht. „Wahnsinn, wie es da zugeht – und eine tolle Einstimmung auf die Renntage.“
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Langstrecke
Der Circuit International Automobile Moulay El Hassan war die längste Strecke im aktuellen Kalender der Formel E. Saisonübergreifend war nur der Kurs in Peking länger. Zweite Besonderheit: Erstmals in der noch jungen Geschichte der Serie waren die Rundenzeiten mit denen einer anderen Rennserie vergleichbar: Die Tourenwagen-WM (WTCC) startete dieses Jahr auf exakt dem gleichen Kurs – und war deutlich langsamer unterwegs.
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Büchel zu Gast
Marco Büchel wagte sich auf ungewohntes Terrain: Der ehemalige WM-Silbermedaillengewinner besuchte auf Einladung der LGT Gruppe das Rennen in Marrakesch. Der Liechtensteiner drehte für den Partner des Teams einige Clips und befragte dafür Rennfahrer, Mechaniker und Ingenieure.
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„COP22“
Die Formel E war offizielles Partnerevent der UN-Klimakonferenz „COP22“, die zeitgleich in Marrakesch stattfand. Teilnehmer waren Staatsoberhäupter und Delegationsmitglieder aus aller Welt. „Ein Rennen im Rahmen dieser Veranstaltung ist ein weiterer Meilenstein für die Formel E“, sagt Teamchef Hans-Jürgen Abt. „Die ganze Welt hat in diesen Tagen auf Marrakesch geblickt – die Serie und unser Team haben sich gut präsentiert.“
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Eisrennen
Im August wagten die Formel E, Partner Schaeffler und Lucas di Grassi einen spektakulären Ausflug: Um ein Zeichen gegen die globale Erwärmung zu setzen, fuhr der Brasilianer mit dem Formel-E-Auto einige Runden auf einem Gletscher in Grönland. Während schon der kurze Clip auf YouTube mehr als drei Millionen Aufrufe verzeichnet, wurde am Sonntag in Marrakesch die knapp 50 Minuten lange Dokumentation präsentiert. Mit dabei: Prinz Albert von Monaco, der die Aktion mit seiner Stiftung unterstützt.
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Stickerbomb
Daniel Abt hat vor dem Rennen fleißig um Stimmen für den FanBoost geworben – und dabei auch seine Fahrerkollegen einbezogen: Wo immer er auf Nick Heidfeld, Nico Prost und Co traf, hinterließ er seine selbst produzierten Aufkleber auf seinen unfreiwilligen Werbepartnern. Das Schöne an der Formel E: Jeder nahm das Guerilla-Marketing mit Humor. Und Daniel Abt gewann ebenso wie sein Teamkollege Lucas di Grassi tatsächlich den FanBoost.
Exklusiver Lifestyle-Kombi
Die erfolgreiche Chronik von ABT Sportsline umfasst mittlerweile 120 Jahre. Anlässlich dieses Jubiläums brachten die Kemptener den ABT RS6 „1 of 12“ auf den Markt, von dem lediglich zwölf Exemplare gefertigt wurden.
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Von einer kleinen Pferdeschmiede im Jahr 1896 zu einem international führenden Fahrzeugveredler 2016 – die erfolgreiche Chronik von ABT Sportsline umfasst mittlerweile schon 120 Jahre. Anlässlich dieses runden Jubiläums brachten die Kemptener ein Sonderfahrzeug auf den Markt, bei dem allein schon der Name Programm ist: Von dem ABT RS6 „1 of 12“ wurden lediglich zwölf Exemplare gefertigt. Die Fahrwerte können sich sehen lassen: 735 PS (541 kW), 920 Newtonmeter Drehmoment, 320 km/h Höchstgeschwindigkeit – abgeriegelt, versteht sich natürlich. Möglich macht dies die ABT POWER S Technologie, die auf ein eigens entwickeltes Steuergerät, die ABT Engine Control, mit eigens programmierter Software zugreift. Die Auserwählten, die einen ABT RS6 „1 of 12“ ergattern konnten, freut’s. Genauso die nationale und internationale Presse.
„Das potente Ploppen beim manuellen Herunterschalten ist allein schon wegen der Geräuschkulisse eine Versuchung“
Die Welt
„330, 340 oder 350 km/h scheinen machbar, wenn man dem Koloss einmal die Sporen gegeben hat“
Auto Bild
„Dank seines Allradantriebs bringt der ‚1 of 12’ bei jeder Witterung seine Bärenkräfte satt auf die Straße“
Star-Blogger Shmee150 (England)
„Beim Vollgas-Zwischenspurt werden die Augäpfel in ihre Höhlen gepresst“
Automobil Produktion
„Die exklusive Innenausstattung zeigt sich aufwendig, aber erfreulich unspektakulär“
stern
„Wenn ein Tuningbetrieb wie ABT seinen Geburtstag feiert, dann fällt dieser standesgemäß äußerst PS-lastig aus“
auto revue (Österreich)
„Leicht pornös“
alle-autos-in.de
Große Ehre
Bei einer Umfrage unter 17.000 Lesern des renommierten Automobilfachmagazins „sport auto“ belegte der ABT RS6 „1 of 12“ in der Kategorie „Tuningautos Limousine/Kombis über 80.000 Euro“ den ersten Rang. „Dieser Preis würdigt das, was wir uns Tag für Tag erarbeiten und ist ein Ansporn für die Zukunft“, so ABT Sportsline-Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt.
Schaeffler gestaltet die Mobilität für morgen
Für den weltweit präsenten Technologiekonzern Schaeffler ist die Formel E eine perfekte Bühne.
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Für den weltweit präsenten Technologiekonzern Schaeffler ist die Formel E eine perfekte Bühne. Prof. Peter Gutzmer, als Technologievorstand bei Schaeffler für das Formel-E-Engagement verantwortlich, sagt: „Die gesamte Elektromobilität, dazu gehören Hybridlösungen und das rein elektrische Fahren, wird die Zukunft wesentlich prägen – besonders in den großen Metropolen der Welt“. Schaeffler bietet schon seit Jahren innovative Lösungen und Konzepte für die Mobilität für morgen an. Die Formel E ist dabei für uns ein Schlüssel-Engagement und ideal für unser Unternehmen und unsere Ingenieure.“

Schaeffler ist zusammen mit ABT Sportsline für die Entwicklung des gesamten Antriebsstrangs – also Elektromotor und Getriebe mit dem hinteren Fahrwerk inklusive Software und Verkabelung – verantwortlich. Nachdem in der Premierensaison das gesamte Starterfeld mit Einheitsautos am Start war, wurde zur zweiten Saison von den Regelmachern die individuelle Konfiguration und Realisation des Antriebsstranges freigegeben. Exakt der Bereich, in dem Schaefflers Technologie-Kompetenz für das Team ABT Schaeffler Audi Sport zum Tragen kommt. Außerdem hat das Team freie Hand bei Felgen und Dämpfern sowie bei Konstruktion und Geometrie der Fahrwerksaufhängung an der Hinterachse sowie bei der enorm wichtigen Software für den Antriebsstrang.
Schaeffler ist bekannt als Innovationsführer mit einer Vielzahl von Technologien, die Automobile sparsamer, umweltfreundlicher und sicherer machen, sowie mit Produkten für Bahnen, Flugzeuge, Windkraftanlagen und für viele weitere Industriebereiche. Überall, wo sich etwas bewegt, ist Schaeffler. Und Bewegung bedeutet auch Mobilität. Die Herausforderungen an die Mobilität der Zukunft sind groß. Daher hat sich Schaeffler dem ganzheitlichen Strategiekonzept „Mobilität für morgen“ verschrieben, um nachhaltige Lösungen für die Welt von morgen zu finden.

Spektakuläres Zeichen gegen den Klimawandel
Mit einem bisher einmaligen Event haben die Formel E, Schaeffler und Lucas di Grassi ein Zeichen gegen die Erderwärmung gesetzt: Der Brasilianer drehte in seinem Formel-E-Auto einige Runden auf einem Gletscher in Grönland

„Die globale Erwärmung ist ein Thema, das uns alle angeht. Die Elektromobilität kann und wird in Zukunft einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten“, sagt Schaeffler-Technologievorstand Prof. Peter Gutzmer. „Wir sehen die Formel E mit ihren Innovationen und neuen Ideen als einen Motor für die Mobilität der Zukunft und haben deshalb auch diese spektakuläre Aktion gern unterstützt.“
In Zusammenarbeit mit der Regierung Grönlands sowie Umweltschutz-Aktivisten und weiteren Partnern wie der Prinz-Albert-Stiftung oder der Universität in Southampton wurde das Event langfristig und sorgfältig geplant und dann mit dem geringstmöglichen Aufwand umgesetzt. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder, ein weltweites Interesse mit rund drei Millionen Aufrufen allein auf YouTube sowie eine 48-minütige Dokumentation, die am Wochenende anlässlich des Rennens in Marrakesch und der zeitgleich dort stattfindenden internationalen Klimakonferenz „COP22“ gezeigt wurde.

„Die Gegend in Grönland ist so ein friedlicher Platz. Ich war erschrocken, als ich gesehen habe, wie sich die Landschaft durch die Erderwärmung verändert“, sagt Lucas di Grassi. „Diese Erfahrung gibt mir ein ganz neues Gefühl dafür, was für Herausforderungen vor uns liegen und was die Formel E dazu beitragen kann.“
Nächster Stopp: Buenos Aires
Nach einer kleinen Weihnachtspause kehrt die Formel E am 18. Februar 2017 in Buenos Aires (Argentinien) zurück auf die Strecke.
R03.2016/17
18. Februar 2017
Boost R11+R12.2016/17 Montreal
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Boost R09+R10.2016/17
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2016/02